Biomasseverwertung

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Der Schottdorf-Meiler übertrifft die bisherigen Verfahren zur Nutzung von Biomasse bezüglich Flexibilität und Effizienz bei Weitem. Im Schottdorf-Meiler lassen sich über 100 verschiedene Arten von Biomasse verwerten. Die Qualität der Pflanzenkohle hängt dabei maßgeblich von der Reinheit und Beschaffenheit der Input-Biomasse ab.

  • Biomasse mit einem Feuchtigkeitsgehalt von bis zu 40 % kann der Anlage direkt zugeführt werden, höhere Feuchtigkeitsgehalte können durch die Prozesswärme reduziert werden
  • Die Biomasse muss stückig oder klumpig sein, andernfalls muss sie im Vorfeld brikettiert werden
  • Abhängig von der Art und der Qualität der Biomasse kann die Pflanzenkohle für verschiedene Zwecke eingesetzt werden, z.B. als Zusatz zu Tierfutter, Bodenverbesserer, Wasserfilter
Der Schottdorf-Meiler ermöglicht größte Flexibilität bei der Nutzung von Biomasse. Unbelastete Ausgangsstoffe sind die Grundvoraussetzung für die Herstellung von hochqualitativer und reiner Pflanzenkohle, welche dann beispielsweise als Futtermittel(-zusatz) eingesetzt werden kann. Verunreinigte oder belastete Biomasse kann zumindest zur Energiegewinnung herangezogen werden.

Die Schottdorf Methode ist so flexibel einsetzbar, dass keine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion entsteht. Für die Herstellung von Pflanzenkohle müssen keine Wälder abgeholzt werden. Im Wesentlichen konzentriert sich die Anwendung auf regional verfügbare Biomasse Überschüsse.